Andreas Gursky

By 29.03.2007 Trash

Andreas Gursky - Bahrein (im Haus der Kunst)Was macht man in München, wenn man noch zwei Stunden Zeit hat, bevor sich die Pforten der Konzerthallen (Ladytron + Nine Inch Nails am 28.03.2007) für einen öffnen? Richtig, man geht in ein Museum! In diesem Fall haben wir uns für die Werkschau von Andreas Gursky im Haus der Kunst entschieden.

Andreas Gursky - 99 Cent (im Haus der Kunst)Gursky, unter anderem durch die Photographie “99 Cent” bekannt, wendet sich, mit einer Großbildkamera bewaffnet, architektonischen oder landschaftlichen Strukturen zu, die er dann nachträglich mittels digitaler Bildbearbeitung zerteilt, manipuliert und neu zusammensetzt und damit für Irritationen beim Betrachter sorgt.

Beim Betrachten der einzelnen, oft mehrere Meter langen Kunstwerke habe ich mich immer wieder selbst dabei ertappt, wie ich versucht habe, digitale Schnittkanten der Einzelbilder zu entdecken. Dies hat letztendlich nur dazu geführt, dass ich selbst bei Bildern die nicht digital manipuliert wurden, nicht mehr sicher war, ob ich jetzt ein reales Abbild des Motivs vor mir sehe oder nicht.

Zusammenfassend kann ich einen Besuch dieser Ausstellung nur empfehlen.

Wirklichkeit ist überhaupt nur darzustellen,
indem man sie konstruiert.
Andreas Gursky

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